Wie können wir entspannen?

Unser modernes Leben hat meiner Meinung nach dazu gefĂŒhrt, dass wir tĂ€glich sehr viel von unserer wertvollen Lebensenergie aufzehren (mĂŒssen).

=> Das fĂŒhrt lĂ€ngerfristig zu stressbedingten Erkrankungen (Depressionen, Schlaflosigkeit, usw.)

FrĂŒher war Stress ein Schutzmechanismus in gefĂ€hrlichen Situationen. Heute aber reagieren wir auf nahezu alle Situationen so, als ob sie eine Bedrohung fĂŒr unsere Existenz darstellen wĂŒrden.

Ich habe hier die drei Ebenen, auf denen man sich “verspannen” kann, in einem Schaubild zusammengefasst:

Schlafen ist oft keine Lösung, denn selbst im Bett schwirren uns noch Gedanken durch den Kopf und wir lassen den Tag Revue passieren. was es uns erschwert, in die beruhigende und entspannende Tiefschlafphase zu gelangen.

Neben EntspannungsĂŒbungen (Yoga, Meditation) hilft es auch darauf zu achten. im Hier und Jetzt zu leben.

Wir tun das selten, sondern konzentrieren uns auf unsere Aufgaben. Wir sollten uns jedoch viel mehr ein Beispiel an Kindern nehmen. Wenn sie spielen, spielen sie. Wenn sie schlafen, schlafen sie. Erwachsene spielen und denken dabei ans Schlafen. Die Einzige Möglichkeit fĂŒr uns ist es daher, unseren Verstand von Problemen zu befreien.

Tue das, was du tust auch wirklich bewusst!

Ein Satz, den ich vor lÀngerem bei Ralf Senftleben (http://www.zeitzuleben.de) gefunden habe, hilft mir immer wieder, genau das umzusetzen:

“Ich tue alles ganz langsam,
ruhig und gelassen,
konzentriert und fokussiert,
eines nach dem anderen,
in genau der Zeit,
die es braucht!

Interessant ist auch, dass es Menschen gibt (ich zÀhle hier eindeutig dazu), die dazu neigen, durch Arbeit Stress abzubauen. Wenn ich also entspannen könnte oder einfach mal nichts tun könnte, suche ich mir möglichst schnell wieder eine BeschÀftigung, damit ich mich davon ablenkt zu entspannen, denn im tiefsten Inneren bekomme ich Stress wenn ich nichts tue. Getreu dem Motto - immer in Bewegung bleiben und etwas tun.
Dabei ist Entspannung nicht gleich Stillstand. Manchmal ist es im Leben durchaus nötig, nichts zu tun. Denn auch dieses “Warten” ist im Prinzip eine BeschĂ€ftigung. Wer regelmĂ€ĂŸig sein Leben “wartet”, der ĂŒberdenkt bestehende Strukturen und ist offen fĂŒr Neues. Es gibt in meinen Augen nichts Schlimmeres, als diese Zeit ungenutzt zu lassen und sich neue Herausforderungen aus den Fingern zu ziehen, die unnötiger nicht sein könnten. Ich bin mir dieser Tatsache bereits seit knapp zwei Jahren bewusst, und trotzdem ist es jedes Mal aufs neue eine Herausforderung, nicht doch wieder in alte Verhaltensmuster abzurutschen. Und genau hier kommt wieder der fettgedruckte Satz unterhalb des Schaubildes zum Einsatz. “Tue das, was du tust auch wirklich bewusst!” - Wenn ich weiß, dass ich jetzt entspanne(n darf), dann ist es leichter, das zu akzeptieren und sich auch nur darauf zu konzentrieren.

25.11.2012 by Christian

UPDATE 18.12.2012:

Habe noch eine interessanten Artikel zum Thema Stress in der Kundenzeitschrift “a tempo 12/2012” vom dm-Markt gefunden:

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Christian

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